~ Butzner-News ~

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22. Oktober 2016 Deutsche Enduro-Meisterschaft in Zschopau
Deutschlands schnellster Endurofahrer auf Metzeler
Beim Finale der Deutschen Enduro-Meisterschaft im erzgebirgischen Zschopau holte sich Dennis Schröter (Bild rechts) zum dritten Mal in Folge den Titel im Championat, wurde damit erneut "Meister aller Klassen". Schon beim vorletzten Lauf hatte sich der Husqvarna-Fahrer den Titel in der E3-Hubraumklasse vorzeitig sichern können. Doch die Entscheidung um den Gesamtsieg musste beim Finale fallen.
Da war Schröter von Anfang an ganz vorne, während sein schärfster Konkurrent, der Norddeutsche Davide von Zitzewitz, auf dem nassen und rutschigen Untergrund nicht so gut zurecht kam. In der letzten der drei Runden konnte er in der bekannten Cross-Prüfung "Skihang" diesen sogar Überholen!
Aber auch der Titelverteidiger hatte letztlich ein kleineres Probleme in der letzten Sonderprüfung: "In dem legendären Weber-Hang, der diesmal mit zu dem Endurotest zählt, bin ich mit dem Hinterrad aus der Spur gekommen und musste kurz Absteigen und Schieben." Danach wusste er, dass es nicht mehr für den Tagessieg reichen würde: "Ich bin dann kein Risiko mehr eingegangen, Zitzewitz war weit hinter mir und ich habe lieber den Titel gesichert." Alle seine fünf Meistertitel in den jeweiligen Hubraumklassen und alle seine drei Championatssiege hat Dennis Schröter auf Metzeler Sixdays Extreme eingefahren. Eine bessere Auszeichnung kann sich der Reifenhersteller nicht wünschen.
So wie Schröter wurde auch Andi Beier (Bild links) in diesem Jahr in seiner Hubraumklasse nicht geschlagen. Wie Schröter ist Beier auch auf Husqvarna unterwegs und fährt wie dieser auch auf Metzeler-Reifen. Doch Beier startet statt in der Hubraum- und PS-stärksten E3-Klasse in der E1-Klasse den hubraumkleinsten und PS-schwächsten Motor.
Wie schnell der kleine Sachse unterwegs ist, zeigt, dass ihn weder ein Sturz beim vorabendlichen Prolog bremsen konnte, wo er trotzdem Schnellster seiner Klasse wurde, noch dass sein Hubraumnachteil ihn daran hinderte erneut Dritter in der Tages-Gesamtwertung zu werden.
"Es fing eigentlich schon schlecht an, als ich beim Start ohne Regenjacke losgefahren bin und es wenige Minuten später anfing zu regnen. Danach habe ich mich den ganzen Tag über gequält." Mehrere kleinere Ausrutscher kosteten zwar ein bißchen Zeit, doch am Ende reichte es für den Klassensieg un den dritten Platz in der Tages-Gesamtwertung.
Fast 30% Ausfallquote bei den A-Lizenz-Fahrern der Deutschen-Meisterschaft, das spricht eine deutliche Spache, wie schwer der Wettbewerb wieder einmal gewesen war. Zschopau ist berühmt und berüchtigt für seine anspruchsvolle Streckenführung mit steilen Auffahrten und heftigen Schlammlöchern.
In diesem Jahr hatte der Regen für zusätzliche Schwierigkeiten gesorgt, so dass die Fahrer darauf angewiesen waren, sich zumindest auf ihren Reifen verlassen zu können.
Völlig unbeeindruckt zeigte sich der Metzeler Sixdays Extreme, der Reifen, der auch bei diesen widrigen Umständen für besten Grip bei seinen Fahrern sorgte und damit gleich viermal (Mit Jan Allers auch bei den Junioren) den Deuschen Meister stellt.



2. Oktober 2016 Deutsche Enduro-Meisterschaft in Streitberg
Zwei Meistertitel vorzeitig für Metzeler
Beim vorletzten Lauf der Deutschen Enduro-Meisterschaft im fränkischen Streitberg fielen bereits die ersten Entscheidungen: Mit Andi Beier und Dennis Schröter konnten sich gleich zwei Fahrer, die mit Metzeler-Reifen unterwegs sind, vorzeitig den Meistertitel in ihrer Klasse sichern:
Bei Andi Beier (Bild rechts) sah es zunächst gar nicht danach aus, denn gleich in der allerersten Sonderprüfung hatte er eine unliebsame Begegnung mit einem Baum: "Plötzlich erhielt ich einen Schlag gegen das Hinterrad, haute mit der Schulter gegen einen Baum und verriß dadurch den Lenker, dass ich auch mit dem Helm dagegen geknallt bin. Da habe ich erst mal Sterne gesehen." Es dauerte aber nicht lange, bis der Husqvarna-Fahrer wieder an der Spitze der E1-Klasse war. Die gab er dann auch bis zum Ende des Wettbewerbes nicht mehr her und holte sich in dieser Saison ungeschlagen den sechsten Klassensieg in ebenfalls sechs Wettbewerben. Für das Podium in der Gesamtwertung reichte es allerdings nicht, was Beier mehr ärgerte, als dass er sich spontan über seinen fünften Titel in der Internationalen Deutschen Meisterschaft freuen konnte.
Fast das gleiche Schicksal erlitt sein Husqvarna-Markenkollege Dennis Schröter (Bild links): Der Titelverteidiger in der E3-Klasse der hubraumstärksten Motorren knallte auch in der ersten Sonderprüfung promt gegen einen Baum. "Das war schon ein heftiger Einschlag, der mich zunächst auf den neunten Gesamtrang zurück warf."
Doch auch bei ihm dauert es nicht lange, bis er an der Spitze der E3-Klasse war und langsam aber sicher seine Position ausbaute und damit, wie Beier, ungeschlagen den Titel holte.
Dabei wurde das E3-Podium mit Metzeler-Fahrern gut gefüllt: Zum ersten Mal in diesem Jahr stand Christian Weiß auf dem Siegertreppchen: Dabei laboriert der KTM-Fahrer noch an einer Entzündung in der rechten Schulter, weshalb er sogar den letzten Lauf ausgesetzt hatte. Doch in der heimischen Region ließ er sich nicht die Butter vom Brot nehmen und verwies auch Jan Schäfer auf den dritten Platz. Schäfer gehört zu den aufstrebenden Fahrern in der Enduro-Szene, fast 10 Jahre jünger als Schröter und damit vielleicht schon die nächste Generation der Enduro-Fahrer.
Der Wettbewerb in der landschaftlich so wunderschönen fränkischen Schweiz findet nur alle zwei Jahre statt, ist dafür aber einer der Herausragenden in der Deutschen Enduro-Meisterschaft: Mitten durch die touristische Region, auf frischen Holz-Rückeschneisen oder alten Spuren durch den Wald, drei unterschiedliche Sonderprüfungen mit teilweise engen Spuren zwischen den Bäumen hindurch und gleichzeitig Vollgaspassagen über die Stoppelfelder. Abwechslungsreich und gleichzeitig von der Tradition getragen, wie auch die vielen Zuschauer bewiesen, die trotz des ausgesprochenen Schmuddelwetters am Streckenrand standen. Der Himmel sorgte für die nötige Feuchtigkeit auf der Strecke, so dass es weder staubte, noch wirklich schlammig wurde.
Schönste Enduro-Bedingungen für die Fahrer, bei allerdings zunehmen kühlerem, feuchtem Wetter für Zuschauer, Fans und Teams, die den Herbst an der Strecke begrüßen konnten.
Völlig unbeeindruckt davon der Metzeler Sixdays Extreme, der Reifen, der auch bei diesen Umständen für besten Grip bei seinen Fahrern sorgte.



17. September 2016 Deutsche Enduro-Meisterschaft in Tucheim
Gesamtsieg für Schröter auf Metzeler
Titelverteidiger Dennis Schröter (Bild rechts) holte sich erneut den Gesamtsieg bei der Internationalen Deutschen Enduro-Meisterschaft, bei der Geländefahrt in Tucheim (zwischen Magdeburg und Berlin). Vom Start weg dominierte er das Fahrerfeld, gewann bis zum Schluss jede einzelne Sonderprüfung! Der Husqvarna-Fahrer war besonders motiviert, hatte ihm doch sein Team für diesen Lauf eine nagelneue, 2017er Husqvarana vorbereitet. Dafür gab auch er sein Bestes, joggte sogar noch einmal am frühen Morgen vor dem Start durch die Sonderprüfung um sich auf die veränderten Verhältnisse einzustellen. Somit gewann er am Ende des Tages nicht nur die Championatswertung, sondern auch die E3-Klasse der hubraumstärksten Motorräder, wo er ebenfalls die Führung in der Meisterschaft ausbauen konnte. Beim kommenden Wettbewerb, dem vorletzten Lauf der Serie in Streitberg am ersten Oktoberwochenende, genügt dem Metzeler-Piloten bereits ein neunter Platz um seinen Titel in der Klasse vorzeitig zu sichern.
Auf dem zweiten Platz in dieser Klasse landete in Tucheim der KTM-Fahrer Jan Schäfer, der um so besser zurecht kam, je länger der Tag dauerte und je ausgefahrener und schwieriger die Sonderprüfung wurde.
Andi Beier(Bild links) gewann die E1-Klasse der hubraum-kleinsten Klasse E1. Doch mit seinem sechsten Platz in der Gesamtwertung war der Husqvarna-Fahrer nicht zufrieden: "Ein total verkorkster Tag. Ich habe daheim viel Sand trainiert, doch im allerletzten Test bin ich gleich dreimal gestürzt und dann ging mir das Motorrad auch noch einmal aus." Allerdings behält der ebenfalls mit Metzeler-Reifen ausgerüstete Beier seinen dritten Platz in der Gesamtwertung
Tim Apolle, der für das Team Sturm ebenfalls eine Husqvarna einsetzt fuhr auf den dritten Platz: "Im ersten Test habe ich gleich zweimal gelegen und dieser Zeit bin ich einfach den ganzen Tag hinterher gefahren."
Die frisch gebackene Vize-Weltmeisterin Maria Franke, die sich in der deutschen Meisterschaft mit den Männern misst, kam auf den 15. Platz in der Gesamtwertung. Ohne ihren Sturz in einer Sandkurve hätte die Dame sogar noch weiter vorne landen können, doch an diesem Tag gehörten Stürze für die meisten Teilnehmer einfach dazu.
Der Wettbewerb fand nämlich unter erschwerten Bedingungen statt: Am Vortag noch glühende Hitze und Waldbrandstufe 5, was bedeutete, dass die zweite Sonderprüfung im Wald nicht einmal zu Fuß zu besichtigen war. Da behördlicherseits auch keine Verbesserung signalisiert wurde, hatte der Veranstalter um 15:00 Uhr am Vortag die Entscheidung getroffen, nur eine einzige Sonderprüfung zu fahren, die allerdings ohnehin schon erheblich länger gesteckt gewesen war.
Als Etappe wurde nur ein verkürzter Kurs über die Äcker, ohne Waldwege gefahren, was an den Zeitkontrollen für erhebliche Wartezeiten sorgen sollte.
Tatsächlich aber herrschte in der Nacht ab 23:00 Uhr Dauerregen, der für gründliche Nässe und ganz andere Bedingungen auf der Sonderprüfung sorgte. Doch die Entscheidung war am Morgen zum Start nicht mehr rückgängig zu machen und so hatte der Verein die Prüfung im Wald umsonst aufgebaut ....
Wohl den Fahrern, die im Vorfeld bereits den Metzeler Sixdays Extreme aufgezogen hatten: Für beide Bedingungen hatte sich der Reifen bereits bewährt und so wundert es nicht, dass auch dieser Tagessieg auf Metzeler eingefahren wurde.


28. August 2016 Deutsche Enduro-Meisterschaft in Waldkappel
Erneut Gesamt- und Klassensieg auf Metzeler
Glanzleistung für Dennis Schröter (Bild links), dem Titelverteidiger des Deutschen Enduro-Championates: Der 34jährige Husqvarna-Fahrer führte von Anfang bis Ende beim vierten Lauf zur Deutschen Enduro-Meisterschaft im nordhessischen Waldkappel. "In der letzten Runde habe ich dann vorsichtig gemacht, vielleicht zu vorsichtig, aber es hat ja doch gereicht," freute er sich über seinen Erfolg, mit dem der Metzeler-Pilot seine Führung in der Meisterschaft weiter ausbaut. Schröter führt nicht nur in der Gesamtwertung der Internationalen Deutschen Enduro-Meisterschaft, sondern auch ungeschlagen in der E3-Klasse der großvolumigen Motorräder.
Nicht ganz so zufrieden war Andi Beier(Bild rechts): Der konnte auf dem hubraumkleinsten Motorrad zwar erneut seine Klasse gewinnen und führt dadurch die E1 ungeschlagen an. Doch Metzeler-Pilot Beier war am Ende nur 0,88 Sekunden hinter Marco Neubert auf dem dritten Platz in der Gesamtwertung. "Im vorletzten Lauf konnte ich auf der Cross-Prüfung noch einmal in Führung gehen, doch auf dem allerletzten Enduro-Test hatte er mich wieder eingeholt." Neubert fährt aber in der E2-Klasse eine hubraum- und PS-stärkere Maschine als Beier.
Über 300 Teilnehmer hatten für den traditionellen und äußerst beliebten Wettbewerb genannt, der allerdings nur alle zwei Jahre ausgetragen wird. Der machte auch seinem Ruf wieder alle Ehre und brachte eine Menge Geländeschwierigkeiten mit sich: Einige Steilauffahrten in den Wäldern waren vom Veranstalter geplant, doch der Gewitterschauer in der Sommerhitze machte gerade die Crossprüfung noch anspruchsvoller, weil der festgefahrene Untergrund extrem rutschig wurde. "Mir kam das gerade recht," freute sich der spätere Gesamtsieger Schröter. "Da musste man ruhig rumrollen und durfte nicht ausrutschen." Das gelang ihm am Besten, denn am Ende kam er ohne Sturz ins Ziel.
Das hat er sicher auch seinen Reifen zu verdanken: Der Metzeler Sixdays Extreme hatte sich sowohl im tiefen, trockenen Staub, als auch auf dem rutschigen Schlamm gleichermaßen bewährt. Denn wie das bei Gewittern so ist, während auf der Cross-Prüfung das Wasser teilweise die Strecke entlang floß, staubte es auf dem, nur 10 km Luftlinie entfernten Enduro-Test immer noch.
Etwas überschattet wurde der sonnige Tag vom Unfall des Yamaha-Fahrers Eddi Hübner: Der stürzte gleich in der ersten Sonderprüfung so heftig, dass er mit seiner Beinverletzung gleich ins Krankenhaus gebracht wurde. Damit fällt der Metzeler-Fahrer für das Finale der Enduro-Weltmeisterschaft und den Rest der DM-Saison aus.


13./14. August 2016 Deutsche Enduro-Meisterschaft in Burg
Gesamt- und Klassensieg auf Metzeler
Nach langer "Sommer"-Pause bei der Deutschen Enduro-Meisterschaft traten die Fahrer im sachsen-anhaltinischen Burg (zwischen Madeburg und Berlin) zur zweiten Runde an: Und am Ende standen bei der Siegerehrung erneut die Metzeler-Piloten auf dem Siegestreppchen:
Herausragender Fahrer war wieder einmal Dennis Schröter (Bild rechts): Der amtierende Deutsche Enduro-Champion gewann auch prompt am ersten Fahrtag die Gesamtwertung aller Klassen! Am zweiten Tag verpasste er den nächsten Sieg, nachdem er technische Probleme bekam: "Meine Gabel klapperte plötzlich innen drin und ich hatte keine Zugstufe mehr."! So kämpfte er in der letzten Runde mit stumpfen Waffen und wurde Zweiter in der Championatswertung. In der E3-Klasse, wo der Husqvarna-Fahrer ja gleichfalls am Start ist, da hat Schröter bisher alle Läufe gewonnen und führt entsprechend dort die Meisterschaft an.
Sehr stark fuhr Andi Beier (Bild links), der wie Schröter in der Hubraumklasse E1 ungeschlagen bleibt und auch dort die Meisterschaft anführt. Doch seine besondere Leistung an diesem Wochenende war, dass er an beiden Fahrtagen in der Championatswertung jeweils auf den dritten Platz fuhr. Allerdings machte er es dabei etwas spannend und entschied erst jeweils in der letzten Sonderprüfung den Wettbewerb: "Ich verpenne immer die erste Runde und mache da noch zu viele Fehler," weiß der Husqvarna-Fahrer aber über sein Problem. Dennoch konnte er mit dem hubraum- und leistungsmäßig kleinsten Motorrad sogar zwei Sonderprüfungen in der Gesamtwertung gewinnen.
In der E2-Klasse mussten sich die Metzeler-Fahrer hinter dem Gesamtsieger Davide von Zitzewitz einreihen. Doch am ersten Tag fuhr Marco Neubert auf den zweiten Platz, verzichtete dann aber am zweiten Tag auf einen Start, weil er seine Verletzung aus der Weltmeisterschaft und der Europameisterschaft (siehe unten) noch auskurieren wollte. Am zweiten Fahrtag war Eddi Hübner nach technischen Problemen mit der Kupplung am ersten Tag auf dem zweiten Platz.
Auch bei den Junioren waren die Metzeler-Fahrer erfolgreich: der 17jährige Jan Allers brachte seine KTM nicht nur auf den ersten Platz in der Klasse, sondern auch noch auf einen respektablen 18. und 21. Gesamtrang mit der hubraumkleinen und leistungsmäßig vergleichsweise schwachen 125er KTM.
Die anhaltende Trockenheit in der Magdeburger Börde hatte auf dem sandigen Boden für viel Staub und tiefe Spurrillen gesorgt. Auch unter diesen Bedingungen hat sich der Metzeler Sixdays Extreme wieder bewährt.


30./31 Juli 2016 Enduro-Europameisterschaft in Lettland
Gesamtsieg für Romancik auf Metzeler
Beim dritten Lauf der Enduro-Europameisterschaft im lettischen Ogre (südlich von Riga) gewann der Tscheche Jaromir Romancik (Bild rechts) an beiden Tagen die Overall-Wertung aller Fahrer.
Bisher hatte der KTM-Fahrer Pech in der Meisterschaft gehabt, verschiedene Stürze und Probleme hatten in den vergangenen Läufen den ganz großen Durchbruch verhindert - doch diesmal war auch das Glück auf seiner Seite: Am zweiten Tag, nachdem er alle Sonderprüfungen erfolgreich absolviert hatte und der Gesamtsieg schon fast sicher war, bekam das Motorrad auf der allerletzten Etappe elektrische Probleme und blieb stehen. Doch am Ende konnte Romancik die Maschine noch reparieren und rechtzeitig das Ziel erreichen.
"Es war nicht einfach, denn auch ich hatte verschiedene kleine Ausrutscher in den Sonderprüfungen, doch ich bin so glücklich, dass es am Ende gereicht hat." Mit dieser Leistung rutscht Romancik auf den zweiten Platz der Meisterschaft, sowohl in der E2-Klasse, als auch in der Overall-Wertung aller Fahrer. Nachdem er am ersten Tag noch über zwanzig Sekunden Vorsprung gehabt hatte, waren es am zweiten Tag nur noch 1,26 Sekunden, weil die Junioren so großen Druck machten. Gerade der Schwede Andreas Linusson nutzte seinen allerersten Europameisterschaftslauf um sich mit Platz drei und zwei der Gesamtwertung in Szene zu setzten.
Bester Deutscher wurde Marco Neubert (Bild links) auf der KTM. Doch auch er erlebte eine Schrecksekunde, als er auf der Etappe sein Motorrad in einem Schlammloch versenkte: "Ich dachte, die bekomme ich nie wieder heraus, selbst das Rücklicht war weg." Doch sein Landsmann Davide von Zitzewitz half ihm die Maschine wieder zu bergen und Neubert konnte die Fahrt fortsetzen. Dabei hätte Zitzewitz guten Grund gehabt Neubert nicht zu helfen, weil dieser ja sein direkter Konkurrent in der Klasse ist. Doch auch das ist Enduro, der Kampf ist gegen die Uhr und gegen die Zeit in der Sonderprüfung, doch gefahren wird doch gemeinsam.

Den zahlreichen skandinavischen Teilnehmern aus Schweden und Finnland kam die Strecke entgegen, weil zwei der drei Sonderprüfungen im teilweise tiefen Sand waren und die Strecke durch die Wälder mit Wurzeln und Schlammlöchern durchaus den Wettbewerben in der Heimat entsprach. Doch für viele Fahrer wurde die dritte Sonderprüfung in einem ehemaligen Steinbruch zum Problem: Einerseits der harte Untergrund, andererseits durch den heftigen Regen auch rutschig und schlammig, sowie tiefe Löcher in dem weichen Abraum. Keine leichte Aufgabe, die vielseitiges Können verlangte: Einer war der Sache auf alle Fälle gewachsen, das war der METZELER Sixdays Extemer, der Reifen, den auch der gesamtsieger Jaromir Romancik fuhr.(Bild rechts, der Tscheche beim abendlichen Reifenwechsel)


16./17. Juli 2016 Enduro-Weltmeisterschaft in Italien
Erster WM-Titel für Metzeler vorzeitig eingefahren
Nach nur nach 14 Tagen trafen sich die Fahrer der Enduro-Weltmeisterschaft im italienischen Fabriano schon zum siebenten und vorletzten der acht WM-Läufe in diesem Jahr.
Dabei brillierte am ersten Fahrtag ein neuer alter Fahrer: Der Franzose Christophe Nambotin (Bild links), der sich gleich zu Saisonbeginn die Hand verletzt hatte, gewann die GP-Wertung aller Fahrer! "Ich habe wirklich mein Maximum gegeben," meinte der KTM-Fahrer anschließend.
Dabei musste er mit höchst unterschiedlichen Streckenbedingungen kämpfen: Fast schon gewohnt der Regen am Vortag, der ihn aber nicht daran hindern konnte schon am Vorabend den Prolog zu gewinnen. Auch in der Nacht und beim Start noch Regen, der sich aber im Verlauf des Tages zu sommerlichen Sonnenschein verwandelte und die Strecke mächtig abtrocknen ließ, bis es zumindest in der grasbewachsenen Crossprüfung extrem griffigen Boden gab.
Neben dieser Prüfung gab es noch den langen Enduro-Test, der sich auf steinigen Pfaden fast 10 km tief durch die bewaldeten Berge wand und viele Steilstücke hatte. Dagegen lag der Extrem-Test direkt an der Hauptstraße von Fabriano und war entsprechend stark von den Zuschauern besucht. Dort sahen sie den Kampf von Mann und Maschine gegen die vielen künstlichen Hindernisse, die aus Baumstämmen und Felsen in dem Tal errichtet worden waren.
Den zweiten Tag gewann der Brite Steve Holcombe, der damit in der Gesamtwertung auf den zweiten Platz nach vorne rutschte. Sowohl Nambotin, als auch der Beta-Fahrer Holcombe setzen auf Metzeler-Reifen. Und das Gleiche gilt auch für Eero Remes, der an beiden Tagen die E1-Klasse, mit der TM gewann.
Den ersten Titel für Metzeler holte in diesem Jahr der italienische Junior Giacomo Redondi (Bild rechts): In diesem Jahr war der Honda-Fahrer bei allen sieben Läufen kein einziges Mal von seiner Konkurrenz geschlagen worden und hatte so einen uneinholbaren Vorsprung. "Ich bin so froh, dass es geklappt hat, ich war schon zweimal Zweiter und habe nun den Titel geholt," freute er sich gemeinsam mit dem Team und den vielen Fans, die noch bis lange in die Nacht feierten.
Enduro hat in Italien einen hohen Stellenwert, wie man nicht nur an den zahlreichen Zuschauern sehen konnte: In der Altstadt hatte die Gemeinde Fabriano zu einem Straßenfest eingeladen und in der Restaurants gab es speziell für die Fahrer ein "Enduro-Menü" zu bestellen. Dazu sorgten die hochsommerlichen Temperaturen für echtes Rennflair bei allen Teams. Dazu bringt Metzeler-Renndienst-Chef Wolfgang Butzner neben den Tagessiegen auch schon den ersten Titel mit nach Hause. Spätestens beim Finale in Frankreich sollen dann noch Weitere folgen.


2./3. Juli 2016 Enduro-Weltmeisterschaft in Spanien
Metzeler-Fahrer in allen Klassen auf WM-Kurs
Nach dem sechsten von acht Läufen zur Enduro-Weltmeisterschaft im spanischen Gordexola liegen in allen Klassen die Metzeler-Fahrer in Führung! Sowohl in der klassenübergreifenden GP-Wertung, als auch in den drei Hubraumklassen, wie auch bei den Damen sorgt der Metzeler Sixdays Extreme für den nötigen Vortrieb.
Dabei lief nicht alles rund für die Favoriten: Matthew Phillips fand das gesamte Wochenende seinen Rhythmus nicht und wurde an beiden Tagen nur Fünfter in der Gesamtwertung. Trotzdem behielt er seine Führung in der Meisterschaft. Dabei profitierte er auch von dem Ausfall des amtierenden E1-Weltmeisters Eero Remes: Nach einem Sturz in der allerletzten Sonderprüfung beschädigte dieser sein Motorrad so stark, dass er nicht mehr zu Ende fahren konnte. Das brachte dem Briten Nathan Watson (Bild rechts) den dritten Sieg in Folge in dieser WM-Saison. Trotzdem muss sich der KTM-Fahrer in der Meisterschaft noch hinten an stellen, denn Remes verteidigte auf seiner TM die Führung in der E1-Klasse.
Phillips, der seine Führung in der GP-Wertung behalten konnte, verteidigte auch die Spitze der Meisterschaft in seiner E2-Klasse, wo er mit der Sherco am Start ist.
Ein größeres technisches Problem an der Beta konnte den Briten Steve Holcombe nicht stoppen: Weil die Reparatur zusätzliche 12 Minuten gedauert hatte, war er nach dem ersten Tag nur Zehnter in der E3-Klasse. Doch am zweiten Tag fuhr er wieder den Klassensieg und baute damit seine Führung weiter vor seinem Teamkollegen Johnny Aubert aus. In der GP-Wertung ist er aktuell Dritter hinter Phillips und Remes, womit die Plätze 1 - 3 von drei verschiedenen Marken, von drei verschiedenen Hubraumklassen, von drei verschiedenen Nationen, aber von nur einer Reifenmarke, nämlich Metzeler, abgedeckt werden.
Auch in der Damen-Klasse gibt es für Metzeler Grund zur Freude: die amtierende Weltmeisterin Laia Sanz gewann jede einzelne Sonderprüfung und siegte mit deutlichem Vorsprung und auf Metzeler Reifen. Mit dieser Leistung übernahm die Spanierin auf ihrer KTM die Führung in der Meisterschaft.
Hinter ihr kämpfte die Deutsche Maria Franke (Bild links) um den zweiten Platz: Die KTM-Fahrerin kommt aus dem Motocross-Lager und hat deshalb gerade in den Extremtests mit den Schwierigkeiten der Strecke zu kämpfen. Doch die Zeiten, die sie dort verlor, fuhr sie in Enduro-Prüfung und auf der Cross-Strecke wieder ein und belegte so am Ende zweimal den zweiten Platz. Franke findet ohne ein eigenes Team vor Ort die direkte Unterstützung des Metzeler-Rennservices.
Der nächste Lauf die Herren ist schon in zwei Wochen beim nächsten WM-Lauf in Italien, während die Damen noch Pause bis in den September haben, wo sie das Finale bestreiten.
Dort schon in Italien sollte mehr Sonnenschein auf dem Programm stehen: Denn selbst in Spanien sorgte am ersten Vormittag leichter Regen für zunächst schlammige Verhältnisse. Doch die Strecke trocknete immer weiter ab und staubte teilweise sogar am Ende. Kein Problem für den Metzeler Sixdays Extreme, der mit beiden Streckenverhältnissen bestens zurecht kam!


18./19. Juni 2016 Enduro-Weltmeisterschaft in Schweden
Doppelsieg für Holcombe auf Metzeler

Beim fünften Lauf zur Enduro-Weltmeisterschaft im schwedischen Enkööping gab es für Metzeler wieder einen Sieg an beiden Tagen, doch diesmal mit dem Briten Steve Holcombe (Bild links mit dem drittplatzierten Aubert im Hintergrund). Am ersten Tag konnte der Beta-Fahrer im strömenden Regen seine Konkurrenz am Ende des Tages mit über einer Minute Abstand distanzieren. Dabei war Holcombe nicht so dominierend, kam aber am besten im Schlamm zurecht und machte einfach die wenigsten Fehler, während die anderen Fahrer mehr oder weniger häufig stürzten.
Der zweite Tag lief nicht ganz so einfach für Holcombe: Auch er hatte einen heftigen Ausrutscher, der ihn nicht nur wertvolle Zeit kostete, sondern fast auch noch die Führung. Mit nur eineinhalb Sekunden Vorsprung ging er in den allerletzten Test des Tages. Obwohl er da in der Gesamtwertung nicht glänzen konnte, war er immer noch schneller als sein schärfster Konkurrent, der Australier Matthew Pillips, und holte sich so den Tagessieg.
Dabei hätte der Sieg auch an einen anderen Metzeler-Fahrer gehen können: Je länger der Wettbewerb dauerte, desto stärker fuhr der Teamkollege von Holcombe: Der Franzose Johny Aubert steigerte sich von Sonderprüfung zu Sonderprüfung und lag am Ende nur 4,57 Sekunden zurück.
Eine Überraschung gab es in der E1-Klasse: Ein Wochenende zuvor war der Finne Eero Remes noch der Schnellste aller Klassen in der GP-Wertung - dieses Mal reiche es am ersten Tag "nur" zum dritten Platz unmittelbar vor seinem Klassen-Herausforderer Nathan Watson.
Am zweiten Tag dann sogar ertmals der Klassensieg von Metzeler-Pilot Nathan Renkens auf der KTM, der damit die Siegesserie von Remes unterbricht. Bislang hatte der Finne seit Belgien des letzten Jahres ununterbrochen 13 Läufe gewonnen! Damit stehen Platz 1 und 2 in der E1-Klasse fest auf Metzeler-Reifen.
Genauso sieht es auch in der hubraumstärksten E3-Klasse auf: Die beiden Beta-Piloten Steve Holcombe und Johnny Aubert dominieren vor dem Dritten, dem Franzosen Antione Basset, der auf seiner KTM aber ebenfalls auf Metzeler-Reifen vertraut!
In der Damen-Klasse gelang der Deutschen Maria Franke (Bild rechts) erneut gleich zweimal mit Rang zwei der Sprung auf das Treppchen. Der anspruchsvolle Extremtest verhinderte allerdings ihren ersten Tagessieg: Dort verlor sie regelmäßig um die 20 Sekunden pro Prüfung - und lag am Ende gerade einmal 30 Sekunden hinter der Siegerin zurück. "Ich muss noch ein bissl' das Extreme lernen, dann sollte es endlich mal reichen," meinte sie abschießend. Doch Franke hat keine Trial-Vergangenheit wie die elffache Trial-Weltmeisterin Laia Sanz, die als Enduro-Titelverteidigerin am Sonntag vor ihr, ganz oben, auf dem Podium stand. Beide Fahrerinnen sind natürlich auf Metzeler-Reifen am Start.
Für die Damen wurde in Schweden der zweite der vier Wettbewerbe ausgetragen, womit nun schon Halbzeit ist. Danach hat sich die amtierende Weltmeisterin Laia Sanz wieder vor die "Neue", Maria Franke, auf den zweiten Platz gesetzt. Der nächste Lauf für Damen und Herren ist schon in zwei Wochen beim nächsten WM-Lauf in Spanien.
Dort sollte dann aber endlich einmal wieder besseres Wetter herrschen - vom Regen und Schlamm haben die Fahrer und die Teams langsam genug. Allerdings hat sich der Metzeler Sixdays Extreme bislang von seiner besten Seite zeigen können!


11./12. Juni 2016 Enduro-Weltmeisterschaft in Finnland
GP-Führung für Remes auf Metzeler

Beim vierten Lauf zur Enduro-Weltmeisterschaft im finnischen Heinola konnte Eero Remes (Bild links) ein wenig den Heimvorteil nutzen: Der Lokalmatador gewann den ersten Fahrtag überlegen und sicherte sich mit einem zweiten Platz am zweiten Tag das goldene Startnummernschild des Führenden in der GP-Wertung aller Fahrer.
Am zweiten Tag konnte der Finne zwar prompt die erste Sonderprüfung gewinnen, doch so richtig wohl fühlte er sich nicht auf dem Motorrad, fand seinen gewohnten Rhythmus nicht. Das nutzte natürlich die Konkurrenz aus und so ging zunächst der bislang Führende in der GP-Wertung, der Australier Matthew Pillips an die Spitze, und nach dem Extremtest davor sogar noch der junge Brite Nathan Watson. Dann ein heftiger Sturz von Remes, der ihn noch weiter zurück warf. Doch der TM-Fahrer kämpfte sich Stück für Stück zurück und beendete den Lauf auf dem zweiten Platz, und gewann die E1-Klasse. Zweiter in der E1-Klasse wurde der Metzeler-Pilot Nathan Renkens, der als Ex-Motocrossere in seiner ersten Enduro-Saison gleich für das KTM-Werksteam fährt. Mit seinem zweiten Platz in der E1-Klasse und dem aktuell fünften Rang in der klassenübergreifenden GP-Meisterschaft zeigt er, dass das Vertrauen in ihn berechtigt ist.
In der hubraumstärksten E3-Klasse liefern sich die beiden Beta-Piloten Steve Holcombe und Johnny Aubert ein scheinbar teaminternes Duell um den Titel. Nachdem der Brite Holcombe am ersten Tag problemlos die Klasse gewinnen konnte und den zweiten Platz in der GP-Wertung eingefahren hatte, kämpfte er am zweiten Tag mit technischen Problemen: fünf Strafminuten kassierte er, weil das Team zu lange für die Reparatur brauchte, sonst hätte er ein vergleichbares Ergebnis auch am zweiten Tag erzielt. So aber gewann sein, ebenfalls auf Metzeler-Reifen fahrender, Teamkollege Aubert die Tageswertung in der E3-Klasse. Holcombe bleibt aber vor Aubert Führender in der Meisterschaftswertung.
Für die Damen wurde in Finnland der erste der vier Wettbewerbe ausgetragen. Dabei gelang der Deutschen Maria Franke (Bild rechts) bei ihrem ersten internationalen Enduro-Wettbewerb gleich der Sprung auf das Treppchen. Doch über ihren dritten Platz am ersten Tag ärgerte sich die ehemalige Cross-WM-Fahrerin mehr, als dass sie sich darüber freuen konnte. "Das ist jetzt ärgerlich, dass es so knapp war," meinte Franke und nahm sich vor es am zweiten Tag noch besser zu machen.
Tatsächlich ging sie schon beim ersten Endurotest gleich in Führung und konnte das auch bis zur Halbzeit des Wettbewerbes verteidigen. Dann aber ein Sturz im zweiten Endurotest, der ihr mehr als zehn Sekunden kostete und auf den zweiten Platz zurückgeworfen hatte. In den nächsten beiden Prüfungen versuchte sie zwar noch einmal, an die führende Britin Jane Daniels heran zu kommen, doch es reichte dann nicht mehr. Trotzdem sind zwei Podiumsplätze schon eine fantastische Leistung und das nimmt ihr auch eine Menge Nervosität, denn vorher konnte sie die Schwierigkeiten und den Anspruch eines WM-Laufes noch ebensowenig einschätzen wie die Stärke der Konkurrenz.
Weltmeisterin Laia Sanz, wie Franke auf Metzeler-Reifen unterwegs, hatte nach zahlreichen Rallye-Einsätzen auf dem großen Motorrad noch Umstellungsschwierigkeiten auf die kleine Enduro und außerdem noch einen Sturz im letzten Crosstest, mit dem sie alle Chancen auf einen Sieg vertat.
Franke und Sanz sind jetzt punktgleich, wobei die Deutsche aktuell auf dem sensationellen zweiten Platz geführt wird.
Nach zwei Wettbewerben mit Dauerregen und Schlamm präsentierte sich Finnland trocken und griffig: Viele Steine und Felsen in den Wäldern, wo sich an vielen Stellen die Wurzeln frei gruben.
Klassisches Enduro-Terrain für einen klassischen Enduro-Reifen, wie den Metzeler Sixdays Extreme, der zur Halbzeit der Enduro-Weltmeisterschaft mit dem Fahrer Eero Remes die Führung in der Gesamtwertung übernommen hat!


21./22 Mai 2016 Enduro-Weltmeisterschaft in Griechenland
Doppelsieg für Remes auf Metzeler

Beim dritten Lauf zur Enduro-Weltmeisterschaft im griechischen Grevena setzte sich das schlechte Wetter fort: Einen Monat nach dem Regen und Schlamm von Portugal erwartete die Fahrer nun mitten in Griechenland ebenfalls Regen und Schlamm.
Der körperlich Kleinste unter den WM-Fahrern, der Finne Eero Remes (Bild links), wurde plötzlich ganz groß und gewann beide Tage die GP-Wertung aller Fahrer. Dabei war der erste Tag ein Kampf bis in die allerletzte Sonderprüfung, bei dem sich über den Tag immer mehr Fahrer mit verschiedensten Fehlern selbst aus der Führung nahmen. Am Ende dann Gesamt-Sieg für den TM-Fahrer Remes vor dem Briten Nathan Watson. Damit war auch gleichzeitig die E1-Klasse entschieden, denn genauso landete dort Remes vor Watson und als dritten Metzeler-Fahrer auch noch dessen KTM-Teamkollege Ivan Cervantes. Das gesamte Podium war von Metzeler-Fahrern besetzt!(Bild rechts)
Ganz anders lief es allerdings am zweiten Tag: Zwar hatte der Regen aufgehört, doch der Schlamm schien trotzdem noch schlimmer geworden zu sein. Remes gewann prompt alle drei Sonderprüfungen in der ersten Runde und ging gleich zu Beginn des Tages in Führung.
„Ich fühlte mich gut und konnte gleich in der ersten Runde einen Vorsprung aufbauen. Aber in der zweiten Runde ging etwas in meiner Gabel kaputt. Ich dachte, es fühlt sich anders an, weil die Strecke abtrocknet, aber es war die Federung,“ erklärte Remes anschließend. Denn der Finne kämpfte weiter und holte sich auch am zweiten Tag den Gesamt-Sieg. Damit rutscht der TM-Fahrer in der GP-Wertung auf den zweiten Platz vor und zeigt, dass es im Kampf um den Gesamtsieg offensichtlich nicht auf den Hubraum ankommt.
Zweimal knapp am Klassensieg vorbei fuhr der WM-Neuling Taylor Robert: Am ersten Tag kassierte der US-Amerikaner eine Strafminute, weil er aus Unachtsamkeit eine Minute zu früh in die Zeitkontrolle einfuhr. So landete er mit knapp 50 Sekunden Rückstand auf dem dritten Tagesrang. Am zweiten Tag verpasste er den Sieg um gerade einmal 1,57 Sekunden: "Es war für mich ein gutes Wochenende. Ich fühle mich, als ob ich den ersten Tag gewonnen hätte. Ich war der schnellste Fahrer und dann habe ich diesen Fehler der mich 60 Sekunden gekostet hat. Den ganzen zweiten Tag habe ich mich gut gefühlt und bin kein einziges Mal gestürzt. Zweimal Zweiter in der E2-Klasse ist schon ein gutes Ergebnis," meinte der KTM-Fahrer anschießend. Damit schiebt er sich auf den zweiten Platz in der Klasse und auf den fünften Platz in der GP-Wertung.
Nicht zu stürzen war eine der Schlüsselfunktionen in Griechenland - die Andere war es nicht Hängen zu bleiben. Selbst in der Cross-Prüfung blieben die Fahrer oft in den tiefen Spurrillen stecken und verloren wertvolle Zeit.
Außerordentlich glücklich war Johnny Aubert: Der Franzose holte sich am zweiten Tag den Sieg in der E3-Klasse und den zweiten Platz in der GP-Wertung: "Ich hatte nicht den besten Start an diesem Tag, aber zur zweiten Runde hin fand ich meinen Rhythmus wieder." Am Ende hatte er sechs der neun Sonderprüfungen gewonnen und hatte einen Vorsprung von 42 Sekunden vor TM-Fahrer Manuel Monni, der Zweiter wurde.
Bei den äußeren Bedingungen mit Regen und Schlamm kann man den Kommentar vom letzten WM-Lauf in Portugal fast wörtlich wiederholen: Jeder Meter eine Herausforderung für Fahrer und Material, doch kein Problem für den Metzeler Sixdays-Extreme Reifen.


16./17 April 2016 Enduro-Weltmeisterschaft in Portugal
GP-Podium für Metzeler

Beim zweiten Lauf zur Enduro-Weltmeisterschaft im portugiesischen Gouveia konnten die Metzeler-Fahrer große Erfolge feiern. Der Höhepunkt war zweifelsohne die Siegerehrung in der EnduroGP, der gemeinsamen Meisterschaft aller Hubraumklassen. Das gesamte Podium war von Metzeler-Fahrern besetzt!(Bild links)
Schon am ersten Fahrtag war der Brite Steve Holcombe kurz vor dem ersten Gesamtsieg gewesen. Doch den gab er in der allerletzen Sonderprüfung ab, als er gleich zweimal hängen blieb und einmal stürzte. Damit wurde er nur noch Gesamt-Dritter aller Fahrer in der GP-Wertung, gewann aber trotzdem die E3-Klasse.
Am zweiten Tag konnte der erst 21jährige Beta-Fahrer dann allerdings die Nerven behalten und fuhr quasi einen Start-Ziel-Sieg ein: Er gewann die erste Sonderprüfung des Tages und konnte danach nicht mehr von einem anderen Fahrer überholt werden, weil sich die Konkurrenz mit dem Siegen abwechselte. Holcombe (Bild rechts) gewann die Gesamtwertung und liegt in dem GP-Zwischenstand damit punktgleich auf dem zweiten Platz. Doch nicht nur Holcombe war für und mit Metzeler erfolgreich: Der amtierende Weltmeister der E1-Klasse, der Finne Eero Remes (im Bild oben ganz links), schaffte das Kunststück am zweiten Tag mit dem hubraumkleinen Motorrad trotz schlammigem Gelände auf den zweiten Gesamtrang gegen all die stärkeren Motorräder zu fahren und damit auf seiner TM auch die E1-Klasse schon zum vierten Mal in Folge zu gewinnen.
Neu auf dem Podium ist allerdings Nathan Watson (im Bild oben ganz rechts). Der ebenfalls erst 21jährige Brite ist ein Quereinsteiger und fährt statt Motocross jetzt seine erste Enduro-Saison. Was ihn aber nicht davon abgehalten hat, unter diesen schwierigen Bedingungen sogar in der GP-Wertung auf das Treppchen zu fahren und in der E1-Klasse den zweiten Tagesrang zu belegen. Damit liegt der KTM-Fahrer punktgleich mit dem aktell Zweiten, Danny McCanney, auf dem dritten Platz der E1-Meisterschaft.
Die Bedingungen in Portugal waren für Mensch und Material gleichermaßen schwierig. Heftige Regenfälle in der gesamten Woche und auch immer wieder heftige Schauern am Veranstaltungswochende setzten der Strecke und den Sonderprüfungen sehr zu. Schließlich mussten am ersten Tag die Tests weitgehend modifiziert werden, damit der WM-Lauf überhaupt noch unter regulären Bedingungen fortgesetzt werden konnte. Der erste Fahrtag wurde deshalb unfreiwilligerweise von drei auf nur zwei Runden gekürzt.
Den zweiten Fahrtag hatte man deutlich besser im Griff: Ständig wechselte der Untergrund zwischen Felsen und Schlammpassagen. Jeder Meter eine Umstellung und Herausforderung für die Fahrer, doch kein Problem für den Metzeler Sixdays-Extreme Reifen.


9./10. April 2016 Enduro-Weltmeisterschaft in Marokko
Metzler-Fahrer beim Auftakt vorne

Zum allerersten Mal war die Enduro-Weltmeisterschaft zu Gast in Agadir, und mit Marokko damit ohnehin zum ersten Mal auf dem afrikanischen Kontinent. Das tat dem Anspruch der Veranstaltung aber keinen Abbruch: Die 65 km Rundkurs mit je drei Sonderprüfungen boten anspruchsvolles Gelände, vom feinsandigen FechFech bis zu losem Geröll und Felsen.
Der amtierende Weltmeister der E1-Klasse, der Finne Eero Remes (Bild links)setzte seine Erfolgsserie vom Vorjahr fort: An beiden Tagen gewann der Metzeler-Fahrer die E1-Klasse und führt damit nach zwei von 16 Tagen die Meisterschaft an. In der Gesamtwertung aller Fahrer kam er mit dem hubraumkleinen Motorrad am zweiten Tag sogar auf den dritten Rang! Damit unterstreicht er seine Ambitionen in diesem Jahr, denn in der Klasse führt er schon mit 10 Punkten Vorsprung vor dem nächsten Metzeler-Piloten: Der Ex-Crosser Nathan Watson aus England, der für das KTM-Werksteam startet.
Noch viel erfolgreicher war Metzeler mit seinen Reifen in der E3-Klasse: Bei der Siegerehrung des ersten Tages waren mit Tagessieger Johnny Aubert, dem Zweitplatzierten Steve Holcombe und Antoine Basset auf dem dritten Platz nur Metzeler-Fahrer auf dem Podium! (Bild rechts)
Holcombe gewann am zweiten Tag die E3-Klasse und führt damit die WM-Wertung vor Aubert und Basset an.
Der Italiener Alex Salvini, Metzelers Top-Fahrer in der E2-Klasse, belegte an beiden Tagen Platz drei und ist damit in der aktuellen Tabelle ebenfalls Dritter.
Unfreiwillig ist der dreifache Weltmeister Christophe Nambotin bereits ausgefallen: Der brach sich schon in der ersten Sonderpfüfung bei einem Sturz in den Steinen einen Mittelhandknochen an der rechten Hand. Dann quälte sich der KTM-Werksfahrer zwar noch ins Ziel und rettete einige WM-Punkte, doch am zweiten Tag musste er gleich zu Beginn trotzdem aufgeben.


26./27. März 2016 Enduro-Europameisterschaft in Frankreich
Gesamtsieg für Metzler-Fahrer Antoine Basset

Beim zweiten Lauf der Enduro-Europameisterschaft im französischen Brioude holte sich Gaststarter Antione Basset (Bild links) den Gesamtsieg. Der KTM-Fahrer nutzte den Lauf in seiner französischen Heimat zur Vorbereitung auf die WM (siehe oben).
Am ersten Tag musste er sich noch dem Junior Brad Freeman aus England geschlagen geben, konnte dann jedoch am zweiten Tag den Sieg einfahren. Nicolas Pellegrinelli kam diesmal nicht so gut zurecht: "Der lose Untergrund, dieses Geröll hiet, fühlt sich völlig anders an als Zuhause in Italien," meinte der KTM-Fahrer nach dem ersten Tag, wo er nur 13. in der Gesamtwertung wurde. Am zweiten Tag lief es für den Metzeler-bereiften Junior aber deutlich besser, mit dem sechsten Gesamtrang verteidigte er seinen zweiten Platz in der Meisterschaftstabelle, sowohl in der Overall-Wertung, als auch in der Junioren-E2/E3-Klasse.
Bester Deutscher erneut Marco Neubert (Bild rechts): Trotz zwei vierten Plätzen in der E2-Klasse liegt der Metzeler-Fahrer weiterhin auf dem dritten Platz der Meisterschaft. In der Gesamtwertung aller Faher verpasste er am ersten Tag nur knapp die Punkteränge und konnte ab zweiten Tag den zehnten Rang aller Fahrer belegen. Damit ist der KTM-Pilot auf dem achten Platz der Overall-Meisterschaft und eer einzige Deutsche, der überhaupt in den Punkterängen der Overall-Wertung auftaucht.
Der bisherige Meister in der Veteranen-Klasse und bisher die sichere Bank für einen Podiumsplatz der Metzeler-Piloten, Werner Müller aus Österreich, hatte besonderes Pech: Bei Start zum zweiten Tag sprang sein Motorrad nicht mehr an und er musste vorzeitig Aufgeben. Damit wird die Titelverteidigung für den KTM-Fahrer noch besonders schwierig.
Knapp 80 Kilometer war der dreimal zu fahrende Kurs mit je drei Sonderprüfungen. Bei dem Extrem-Test an einem Hang konnte man völlig auf künstliche Hindernisse verzichten, mit Felsen, Steilauffahrten und einem Schlammloch gespickt, bot der auch so genug Schwierigkeiten für Fahrer und Material. Und wieder einmal hatte sich der Metzeler Sixdays Extreme hervorragend bewährt.


20. März 2016 Deutsche Enduro-Meisterschaft in Dahlen
Metzler-Fahrer auf dem Podium

Beim Auftakt der Deutschen Enduro-Meisterschaft im sächsischen Dahlen (zwischen Leipzig und Dresden) standen bei der Siegerehrung die Metzeler-Piloten auf dem Siegestreppchen:
Andi Beier (Bild links)setzte seine Erfolgsserie vom Wochenende zuvor fort: Der Husqvarna-Fahrer holte sich am Ende des Tages verdientermaßen den Klassensieg auf Metzeler-Reifen! Dabei schlug er sogar den WM-Fahrer Anthony Boissiere aus Frankreich, der als Gastfahrer ebenfalls am Start war. "Das lief schon besser, denn in Italien beim WM-Lauf passte die Abstimmung noch nicht ganz so. Doch die Woche über haben wir noch ein paar Sachen geändert. Ich weiß aber, dass da noch nicht das Ende erreicht ist, zumal ich selbst eigentlich auch zu viele Fehler in den Sonderprüfungen gemacht habe," gab er sich selbstkritisch.
Höchst erfolgreich auch wieder Dennis Schröter (Bild rechts), der amtierende Meister im Overall und in der E3-Klasse. Die Klassenwertung gewann der Husqvarna-Fahrer klar rmit über zwei Minuten Vorsprung vor seinen Konkurrenten. Metzeler-Fahrer Jan Schäfer wurde mit weniger als einer Sekunde Abstand Zweiter in der Klasse: "Ich bin ja eher für schwierige Sonderprüfungen und habe auf dem schnellen Ackertest immer wieder Zeit verloren. Am Ende hat mich wohl die Gutschrift aus dem vorabendlichen Prolog gerettet, wo ich Gesamt-Zweiter war."
Eine starke Leistung brachte auch Marco Neubert in der E2-Klasse, wo er hinter dem Gesamtsieger Davide von Zitzewitz (wir gratulieren), den zweiten Platz belegte. Neubert fuhr fehlerlos und verlor gegenüber der Konkurrenz nur auf der sehr flüssig gesteckten Ackerprüfung ohne weitere Geländeschwierigkeiten, wie er sie sonst von der Europameisterschaft gewohnt war. Am Ende belegte er allerdings in der Gesamtwertung trotzdem den dritten Platz hinter Dennis Schröter (siehe oben). Für etwas Adrenalin sorgte er aber beim Start, als seine KTM zunächst nicht anspringen wollte: "Ich hatte den Choke vergessen," erklärte er anschließend erleichtert als der Motor lief.
Auch bei den Junioren waren die Metzeler-Fahrer erfolgreich: der 17jährige Jan Allers brachte seine KTM nicht nur auf den ersten Platz in der Klasse, sondern auch noch auf einen respektablen 21. Gesamtrang im fast 300 Teilnehmer starken Fahrerfeld.
Der Metzeler Six Days Extreme hatte sich diesmal auf sandigem Ackerboden, Schlammpassagen und Waldboden zu bewähren und meisterte das Alles ohne Schwächen.


12./13. März 2016 Enduro Europameisterschaft Donoratico / Italien
Jugend vor
Saisonauftakt der Enduro-Europameisterschaft im italienischen Donoratico, am Rande des Mittelmeers, knapp 100 km südlich von Pisa in der Toskana. Doch für die angetretenen Fahrer galt es nicht die Landschaft zu genießen, sondern sich da mitten durch zu kämpfen: Nach heftigen Regenfällen in der Vorwoche präsentierte sich der felsige und steinige Untergrund immer noch feucht und rutschig.
Es waren diesmal die ganz jungen Fahrer, die scheinbar am besten mit diesen Bedingungen zurecht kamen: Schon am ersten Fahrtag drückte der Italiener Nicolo Pellegrinelli (Bild links und rechts) dem Fahrerfeld seinen Stempel auf: Der erst 22jährige hatte mit der 250er Zweitakt-KTM die Konkurrenz im Griff und gewann die Gesamtwertung aller Klassen auf seinen Metzeler-Reifen. Mit Brad Freeman ging auch der zweite Platz an einen Fahrer aus der Junioren-Klasse. Am zweiten Fahrtag wechselten sich die Beiden mit dem Siegen ab und stehen an der Spitze der Meisterschaftstabelle.
Da hatte auch der amtierende Champion Tom Sagar aus England wenig entgegen zu setzen.
Klare Erfolge auch für die deutschen Fahrer, die auf Metzeler-Reifen unterwegs waren: Andi Beier belegte an beiden Fahrtagen den zweiten Platz in der E1-Klasse auf seiner Husqvarna.
Marco Neubert, der für diese Saison auf KTM gewechselt ist, beendete die beiden Tage auf dem dritten Platz in der E2-Klasse, doch liegt er mit einem siebenten und sechsten Gesamtrang sogar auf Platz sechs nach dem ersten der vier Meisterschaftsläufe.
Ein wirklich altbewährter Fahrer musste allerdings Federn lassen: Der neunfache Europameister und amtierende Champion der Veteranen-Klasse, Werner Müller aus Österreich wurde erstmals seit fünf Jahren in einer Tageswertung geschlagen. Nach dem Sieg am ersten Tag schlug ihn der fast neun Jahre jüngere Pole Sebastian Krywult am zweiten Fahrtag. Doch Müller führt immer noch die Meisterschaftswertung an und wer den Metzeler-Piloten kennt, weiß, dass der 48jährige nun noch härter an sich arbeiten wird.
Die erste Feuertaufe der Saison ist damit für Fahrer und Material überstanden: Der Metzeler Six Days Extreme hat gezeigt, dass er seinem Namen eben auch bei extrem anspruchsvollen Streckenbedingungen zu Recht trägt.




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